Im Modul 11
Aufgaben
Eine fremderregte Gleichstrommaschine hat die folgenden Angaben auf ihrem Typenschild:
Sie weise zudem keine mechanischen Verluste auf.
Hinweis: Die Nennleistung auf einem Motortypenschild bezeichnet immer die abgegebene mechanische Leistung im Nennpunkt.
Eine Asynchronmaschine hat die folgenden Angaben auf ihrem Typenschild
Hinweis: Die Nennleistung auf einem Motortypenschild bezeichnet immer die abgegebene mechanische Leistung im Nennpunkt.
\begin {align*} p' &= \frac {f \cdot 60 \frac {\text {s}}{\text {min}}}{n_{n}} = \frac {50 \,\text {Hz} \cdot 60 \frac {\text {s}}{\text {min}}}{960\,\frac {\text {U}}{\text {min}}} = \frac {3000\,\frac {\text {U}}{\text {min}}}{960\,\frac {\text {U}}{\text {min}}} = 3,125\\ p &= 3 \end {align*}
Da im motorischen Betrieb die mechanische Drehzahl \(n\) kleiner ist als die äquivalente elektrische Frequenz \(f\), muss die Polpaarzahl \(p'\) abgerundet werden, weil \(p\) eine Ganzzahl ist.
Um die Eigenschaften eines Transformators messtechnisch zu bestimmen, werden in der Praxis zwei
Versuche durchgeführt. Beim ersten, dem Leerlaufversuch, wird der Transformator ohne Last betrieben.
Primärseitig wird die Nennspannung angelegt und der Stromm \(\underline {I}_1\) gemessen. Sekundärseitig wird die
Spannung gemessen.
Der zweite Versuch heißt Kurzschlussversuch. Wie der Name verrät, wird der Transformator dabei
sekundärseitig kurzgeschlossen. Die Spannung auf der Primärseite wird so lange erhöht, bis der Nennstrom
in den Transformator fließt. Die dazu notwendige Spannung wird \(U_\mathrm {k}\) genannt.
Die beiden Versuche wurden für einen Mittelspannungstrafo durchgeführt. Es wurden folgende Werte
ermittelt:
Unter den gegebenen Annahmen vereinfacht sich das Ersatzschaltbild zu:
\begin {align*} |\underline {Z}_\mathrm {g}| &= \frac {|\underline {U}_{1,\mathrm {k}}|}{|\underline {I}_1|}\\ |\underline {Z}_\mathrm {g}| &= \frac {662\,\mathrm {V}}{4,33\,\mathrm {A}}\\ |\underline {Z}_\mathrm {g}| &= 152,88\,\Omega \end {align*}
Das System verhält sich insgesamt induktiv. Daher ergibt sich für die Gesamtimpedaz
\(\underline {Z}_\mathrm {g} = 152,88\,\Omega \cdot e^{j70,92^\circ }\).
Der Realteil der Gesamtimpedanz stellt die Summe der beiden Drahtwiderstände dar, während der
Imaginärteil die Streuinduktivitäten repräsentiert.
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